Beschreibung:
Länge: 33 cm

 

Männchen:

Der Kopf des wildfarbenen Rosenbrustbartsittichs ist graublau, am Vorderkopf grünlich gefärbt. Zügel und Bartstreifen sind schwarz gefärbt. Kehle, Brust und Oberbauch sind lachsrosa, Unterbauch und Unterschwanzdecken grün bis bläulich. Die Oberseite ab Hinterkopf und Nacken ist grün, die mittleren Flügeldecken sind olivgelb, die Unterflügeldecken hellgrün. Die mittleren, stark verlängerten und spatelförmig endenden Schwanzfedern sind auf der Oberseite blau mit gelblichgrünen Spitzen, die äußeren Schwanzfedern bläulichgrün und die Schwanzfederunterseite gelblich. Der Schnabel ist rot mit gelber Spitze, die Iris ist hellgelb und die Beine sind grau.

 

Weibchen: Sie ähneln den Männchen, Kehle, Brust und Oberbauch sind matter gefärbt, die mittleren Schwanzfedern sind kürzer als beim Männchen. Der Schnabel ist wie bei den Männchen vollständig rot gefärbt mit gelblicher Spitze.

Beim Conchinchina-Rosenbrustbartsittich (Psittacula alexandri fasciata) sind die Geschlechtsunterschiede auch am Schnabel erkennbar: Beim beim Männchen ist der Oberschnabel rot und der Unterschnabel schwarz, beim Weibchen ist der Schnabel vollständig schwarz gefärbt.

 

Jungvögel: Oberkopf, Kehle, Brust und Oberbauch sind grün gefärbt, die grünen mittleren Flügeldecken sind gelb gesäumt. Der Schnabel ist gelblichrot gefärbt und färbt sich bei beiden Geschlechtern nach ca. einem Monat schwarz. Nach ca. 1 Jahr färbt sich der Oberschnabel bei den Männchen von schwarz in rot. Das Gefieder ist im Alter von ca. 15-18 Monaten vollständig ausgefärbt.

 

Zucht:

 

Die Zucht gilt bei harmonisierenden Paaren als nicht schwierig. Rosenbrustbartsittiche sollten während der Brut paarweise gehalten werden.

Das Weibchen brütet alleine und wird vom Männchen gefüttert. Es empfiehlt sich den Nistkasten in Außenvolieren im Schutzraum anzubringen oder eine Nistkastenheizung zu installieren, da die Federn der Rosenbrustbartsittiche laut mehrerer Züchtern aussagen nur langsam wachsen und es im Frühjahr noch sehr kalt werden kann. Der Nistkasten sollte wegen der Nageaktivitäten dickwandig sein, eventuell kann ein Holzbrett auf den Boden gelegt werden, dass die Sittiche benagen können. Damit kann der Nistkastenboden selbst vor dem Nagen geschützt werden. Nistkastenkontrollen gelten normalerweise als unproblematisch, sollten aber trotzdem vorsichtig vorgenommen werden. Die Küken besitzen beim Schlupf gelbliche Dunen.