Beschreibung:

Länge: 36 cm
Gewicht: ca. 115-150 (170) g, Weibchen gelegentlich etwas leichter

 

Männchen: scharlachrot, Wangenfleck blau, Rücken und Schultern schwarz mit dunkelroten Säumen, Schwingen schwarz mit dunkelblauen Außenfahnen, Flügelrand hellblau, mittlere Schwanzfedern dunkelblau, äußere Schwanzfedern hellblau mit grauweißen Spitzen. Schnabel grauweiß, Iris braun, Beine grau.

 

Weibchen: wie Männchen, Kopf und Schnabel meistens etwas kleiner

 

Jungvögel: grün, Kopf und Schenkel rot.Volle Ausfärbung mit ca. 14 Monaten.

 

Ringgröße: 6,0 mm Ø

 

Zucht: Die Zucht gilt als nicht schwierig.

Das Paar sollte während der Brutzeit alleine gehalten werden, da das Männchen in dieser Zeit recht aggressiv ist. Bei der Brut von zwei Paaren innerhalb einer Voliere sollten die Brutkästen möglichst weit auseinander angebracht werden. Es sollte gut beobachtet werden, ob diese Kombination gelingt oder die Sittiche während der Brutzeit besser paarweise gehalten werden sollten. Das Männchen inspiziert die Bruthöhle als erstes und versucht das Weibchen hereinzulocken. Bei der Balz lässt das Männchen die Flügel etwas hängen und wiegt die gefächerten Schwanzfedern seitlich hin und her, dabei gibt es schwatzende Rufe von sich. Besonders morgens und abends jagt das Männchen das Weibchen, teilweise sehr heftig. Deshalb muss darauf geachtet werden, dass die Jagden nicht zu heftig werden und das Weibchen nicht zu sehr gestresst und geschwächt wird. Häufig dauert es lange, bis nach der ersten Bruthöhleninspektion das erste Ei gelegt wird.

Das Weibchen brütet alleine. Während der Brutpausen wird es außerhalb der Bruthöhle vom Männchen gefüttert. Nistkastenkontrollen sollten in solchen Momenten vorgenommen werden. Das Weibchen füttert in den ersten Tagen alleine, später beteiligt sich auch das Männchen an der Versorung der Jungvögel. Kurz nach Erreichen der Selbständigkeit sollten die Jungvögel von den Eltern getrennt werden, wenn eine 2. Brut begonnen wird, da das Männchen sonst aggressiv reagieren kann. Wird keine 2. Brut begonnen, können die Jungvögel häufig auch länger (bis zu ca. einem halben Jahr) bei den Elternvögeln bleiben.

Wenn das Weibchen nicht brütet (zu jung, zu großes Gelege, ...) oder brüten kann (Krankheit, Tod) sind nach Züchtererfahrugnen Rosellasittiche oder Singsittiche als Ammen gut geeignet.